Schöner hätten wir uns den Tag kaum wüschen können! Vielen Dank an alle Helfer, Partner, Teilnehmer und Mitorganisatoren!

Hier der offizielle Bericht der DOSB-Tour:

Die Sportanlage auf dem Pfefferberg mitten im Wald bietet beste Bedingungen für das Deutsche Sportabzeichen. Auch das Wetter hat in Schmölln mitgespielt: Es war bewölkt, aber warm. Kein Wunder, dass beim Bergfest der Sportabzeichen-Tour 2022 des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) so viele glückliche Gesichter zu sehen waren.

Noch vor dem offiziellen Start gab es die erste Überraschung: Vier Fallschirmspringer sprangen über dem Stadion ab. Sie hatten die Deutschen Sportabzeichen für alle dabei. Kurz darauf begrüßte Bürgermeister Sven Schrade die Kinder und Jugendlichen: "Ich wünsche Euch allen viel Spaß und maximalen Erfolg! Beim Sport ist es aber genauso wichtig, das Fairplay nicht zu vergessen." Von DOSB-Moderator Dennie Klose gefragt, ob er auch selbst einmal mit dem Fallschirm zur Arbeit ins Rathaus fliegen würde, zeigte er sich nicht abgeneigt: "Es ist wie immer im Leben – ein Perspektivwechsel kann nicht schaden!"

Der Hauptgeschäftsführer des Landessportbundes Thüringen, Thomas Zirkel, betonte, wie froh er sei, dass es nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause nun endlich mit der Sportabzeichen-Tour geklappt habe.

„Danke an alle. Ich bin überwältigt von der tollen Organisation und der schönen Location. Das haben wir uns nach der langen Coronapause auch verdient!" sagte Dr. Hendrik Baum, Vorsitzender des Kreissportbundes Altenburger Land.

Das Wettkampf-Kribbeln hört nie auf

Auch die drei Goldmedaillengewinner*innen, die mit der Sportabzeichen-Tour nach Schmölln gekommen waren, zeigten sich begeistert von der Sportanlage. „Das ist ein absolut geniales Stadion mit einer perfekten Weitsprung-Grube. Da ist das alte Kribbeln gleich wieder da", freute sich Heike Drechsler, die aus dem nahegelegenen Gera angereist war. Die Doppelolympiasiegerin im Weitsprung war in Thüringen zum ersten Mal als Sportabzeichen-Botschafterin für kinder Joy of Moving dabei, der CSR-Initiative von Ferrero.

Die Olympiasiegerin und Weltmeisterin im Ringen, Aline Rotter-Focken, verriet bei der offiziellen Eröffnung, dass sie noch gar keine Zeit hatte, ihren Erfolg bei den Sommerspielen in Tokio im vergangenen Jahr zu realisieren und zu verarbeiten: „Ich habe in den vergangenen Monaten überwältigende Erfahrungen gemacht. Nach dem Olympiasieg bin ich vor acht Wochen Mutter geworden. Das ist mein privates Gold!", sagte die Sportabzeichen-Botschafterin von Ernsting's family. Sie hatte ihre Goldmedaille mitgebracht, die sich die Mädchen und Jungen sogar umhängen durften.

22 Medaillen hat Gerd Schönfelder in seiner Sportlerkarriere gewonnen. „Ich habe sie einmal alle in eine Reisetasche gepackt und konnte sie noch tragen", antwortete der 16-fache Paralympics-Sieger im Skirennen auf die Frage, wie schwer alle seine Medaillen zusammen genommen sind. Nach seiner liebsten Medaille gefragt sagte er, das sei für ihn seine letzte Goldmedaille, weil er fast zur selben Zeit Vater geworden ist. „Habt viel Spaß, haut rein und genießt den Tag!", gab Gerd Schönfelder den Kindern und Jugendlichen mit, der die Sportabzeichen-Tour als Sportabzeichen-Botschafter für die Sparkassen-Finanzgruppe begleitet. Alle drei Unternehmen sind zusammen mit der Krankenkasse BKK24 die Nationalen Förderer des Deutschen Sportabzeichens.

Immer in Bewegung

Für den DOSB war in Schmölln mit dem persönlichen Mitglied
Kirsten Bruhn eine weitere ehemalige Spitzenathletin am Start. Sie besucht normalerweise Schulen und Hochschulen, um dafür zu sensibilisieren, wie wichtig Bewegung für uns alle ist. Sie ist froh, dass die Sportabzeichen-Tour nach der Coronapause wieder unterwegs ist:

„Je bewegter wir sind, umso mehr haben wir im Körper und auch im Geiste für die Zukunft positive Ressourcen. Deswegen ist es auch gut, dass wir jetzt mit dem Deutschen Sportabzeichen wieder starten, nicht nur um sich draußen zu bewegen, sondern auch um dieses gesellschaftliche Miteinanderwetteifern zu erleben – zu wissen, was kann der, schaff´ ich das vielleicht auch? Das ist schon etwas, wo man miteinander, aneinander lernen und reifen kann.“

Die dreifache Paralympics-Siegerin im Schwimmen trat zusammen mit den anderen Sportler*innen bei einem inklusiven Promi-Wettkampf an, der an die Tradition von Schmölln als Knopfstadt erinnerte: Ihre Hochzeit erlebte die Knopfindustrie um 1910, noch heute produziert die Schmöllner Knopffabrik 100.000 Knöpfe am Tag.

Zwei Teams, angeführt von DOSB-Maskottchen Trimmy und dem thüringischen LSB-Maskottchen Muskelkater lieferten sich bei der Pendelstaffel ein enges Rennen. Nachdem die ersten Teilnehmer*innen einen etwa 1,2 m großen Knopf jeweils 20 Meter rollen mussten, fiel die Entscheidung am Schluss im Dosenwerfen zwischen Kirsten Bruhn und Gerd Schönfelder. Am Ende ging der Wettbewerb unentschieden aus.

Nachdem am Vormittag die angemeldeten Schulen die Sportabzeichen-Prüfungen abgelegt hatten, kamen am Nachmittag die Kindergartenkinder beim Mini-Sportabzeichen zum Zug. Von 15 bis 18 Uhr hatten dann alle Gelegenheit, kostenfrei das Deutsche Sportabzeichen abzulegen. Schwimmprüfungen wurden von den ehrenamtlichen Helfer*innen im Freibad Tatami abgenommen.

Ein ganz besonderer Gast in Schmölln war Fritz Zehmisch, der mit 86 Jahren sein 52. Deutsches Sportabzeichen ablegte. Sein Tipp für alle, die im Alter genauso fit sein möchten wie er: sich jeden Tag bewegen und sich zum Sport motivieren, auch wenn’s schwerfällt. Aktuell hält er sich mit täglich einer Stunde Frühsport fit – und danach einem Kopfstand.

Für die Sportabzeichen-Tour steht nach dem rundum gelungenen Bergfest in Schmölln der Besuch in Hessen auf dem Programm: Am 15. Juli macht sie Station in Hünfeld in der Rhön.

(Quelle: wirkhaus.berlin)


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